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Mann sieht Polizei und löst Verkehrschaos aus – Wien



Um einer Routinekontrolle der Polizei am Freitag in Wien-Mariahilf zu entgehen, sorgte ein 50-Jähriger für ein Verkehrschaos am Gumpendorfer Gürtel.

Es war Freitagmittag, 11.30 Uhr. Polizisten der Polizeiinspektion Stumpergasse führten be der U6-Station Gumpendorfer Straße eine routinemäßige Personenkontrolle durch. Dabei fiel den Beamten ein Mann auf, der sich beim ersten Anblick der Uniformierten rasant kehrt machte und schnellen Schrittes davonging.

Die Beamten nahmen die Verfolgung des Verdächtigen auf. Er wurde daraufhin in der Liniengasse angehalten und zur Ausweisleistung aufgefordert. Plötzlich ergriff er die Flucht und rannte, ohne auf den Verkehr zu achten, auf die Gürtelfahrbahnen. Mehrere Lenker mussten mit ihren Fahrzeugen ausweichen und in die Bremsen springen, um einen unfall zu verhindern.

Von der Straße getragen

Einem der Polizisten gelang es schließlich, den Tatverdächtigen einzuholen und ihn an der Kleidung zu erfassen. Der Flüchtige kam daraufhin zu Sturz und konnte fixiert werden. Um die gefährliche Verkehrssituation zu beenden und eine weitere Flucht zu verhindern, wurde er auf den Gehsteig getragen.

Bei der anschließend durchgeführten Identitätsfeststellung stellte sich heraus, dass gegen den 50-jährigen Georgier ein Einreiseverbot ins österreichische Bundesgebiet besteht. Er wurde daraufhin nach fremdenrechtlichen Bestimmungen festgenommen und in e Polizeianhaltezentrum verbracht. (rcp)

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